Nachricht
Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nach dem vorläufigen Ergebnis deutlich gewonnen. Nach Auszählung aller 2.661 Wahlbezirke erreicht sie 43,8 Prozent der Zweitstimmen und wird mit großem Abstand stärkste politische Kraft im neuen Landtag. Die CDU folgt mit 17,2 Prozent. SPD, Grüne, Die Linke und BSW überspringen ebenfalls die Fünf-Prozent-Hürde, während die FDP mit 2,6 Prozent daran scheitert.
Das vorläufige Zweitstimmenergebnis auf Landesebene lautet:
- AfD: 43,8 %
- CDU: 17,2 %
- SPD: 9,3 %
- Grüne: 8,9 %
- Die Linke: 8,6 %
- BSW: 5,3 %
- FDP: 2,6 %
- Übrige Parteien zusammen: rechnerisch rund 4,3 %
Die einzeln veröffentlichten Prozentwerte der kleineren Parteien sind jeweils gerundet; dadurch kann ihre Summe geringfügig von der rechnerischen Differenz zu 100 Prozent abweichen.
Das Ergebnis verändert die politischen Mehrheitsverhältnisse in Sachsen-Anhalt erheblich und stellt die Parteien vor schwierige Fragen bei der künftigen Regierungsbildung.
Stand und Quelle: Vorläufiges Ergebnis nach Auszählung aller 2.661 Wahlbezirke. Das endgültige Zweitstimmenergebnis auf Landesebene wird nach Angaben der Landeswahlleitung am 22. September 2026 festgestellt. Quelle: Wahlergebnisse Sachsen-Anhalt – Landtagswahl 2026.

Meinung / Redaktioneller Kommentar
Redaktioneller Kommentar der EpicStar Times
Die EpicStar Times gratuliert der AfD Sachsen-Anhalt zu ihrem Wahlerfolg.
Die EpicStar Times und die EpicStar Media Network Company sind keiner politischen Partei verpflichtet.
Journalistische Unabhängigkeit bedeutet für uns jedoch nicht Haltungslosigkeit.
Die EpicStar Times vertritt redaktionell die Position, daß eine pauschale politische Brandmauer gegenüber demokratisch gewählten Parteien kein Ersatz für politische Auseinandersetzung ist.
Millionen Bürgerinnen und Bürger bringen bei freien Wahlen ihren politischen Willen zum Ausdruck. Dieser Wählerwille verdient Respekt – unabhängig davon, welche Partei von einer Wahl profitiert.
Demokratie lebt
Politische Konkurrenz darf hart geführt werden. Sie darf aber nicht dazu führen, daß ganze Wählergruppen pauschal ausgegrenzt oder moralisch abgestempelt werden.
Deutschland braucht nach Auffassung der EpicStar Times wieder stärker eine politische Kultur, in der Argumente, Programme und konkrete Lösungen stärker zählen als Lagerdenken und gegenseitige Ausgrenzung.
Wo Zusammenarbeit im Rahmen des Grundgesetzes und demokratischer Verfahren möglich ist, soll sie nicht allein aufgrund parteipolitischer Grenzziehungen ausgeschlossen werden.
Aussage aus der ZDF-Wahlberichterstattung
Andreas Zaske, Gründer und CEO der EpicStar Media Network Company, verfolgte die ZDF-Wahlberichterstattung am Wahlabend persönlich live. Dabei hörte er Heidi Reichinnek, Fraktionsvorsitzende der Linken im Deutschen Bundestag, vor laufender Kamera sagen: „Die AfD und ihre Wähler sind braun.“ Andreas Zaske war selbst unmittelbarer Zeuge dieser Aussage im Livestream.
Eine solche pauschale Bewertung einer gesamten Wählergruppe lehnt die EpicStar Times ab. Politische Auseinandersetzung muß sich mit Programmen, Argumenten und konkreten politischen Entscheidungen beschäftigen. Millionen Menschen allein aufgrund ihrer Wahlentscheidung kollektiv mit einem politischen Kampfbegriff zu belegen, trägt aus Sicht der EpicStar Times nicht zu einer offenen demokratischen Debatte bei, sondern vertieft gesellschaftliche Gräben.
Die EpicStar Times wendet diesen Maßstab unabhängig vom politischen Lager an. Pauschale Diffamierungen von Wählern sind für uns weder von links noch von rechts ein Ersatz für demokratische Auseinandersetzung.
Freier und unabhängiger Journalismus – vom Volk für das Volk.