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„WAS GILT NOCH? FRIEDRICH MERZ ZWISCHEN VERSPRECHEN UND REGIERUNGSREALITÄT“

Arbeitstitel: „WAS GILT NOCH? FRIEDRICH MERZ ZWISCHEN VERSPRECHEN UND REGIERUNGSREALITÄT“ Form: Analyse / Faktencheck Nicht als reine Nachricht. Nicht mit persönlichen Beschimpfungen. Keine Behauptung „Merz lügt“ ohne beweisbaren Vorsatz. Steuerpunkt Am 31. August 2025 sagte Merz im ZDF-Sommerinterview: „Wir haben einen Koalitionsvertrag und wir…

Arbeitstitel:

„WAS GILT NOCH? FRIEDRICH MERZ ZWISCHEN VERSPRECHEN UND REGIERUNGSREALITÄT“

Form: Analyse / Faktencheck

Nicht als reine Nachricht.

Nicht mit persönlichen Beschimpfungen.

Keine Behauptung „Merz lügt“ ohne beweisbaren Vorsatz.

Steuerpunkt

Am 31. August 2025 sagte Merz im ZDF-Sommerinterview:

„Wir haben einen Koalitionsvertrag und wir haben uns in diesem Koalitionsvertrag darauf verständigt, dass die Steuern nicht erhöht werden. Und dieser Koalitionsvertrag gilt.“

Am 2. September 2026 beschloß das Bundeskabinett eine Einkommensteuerreform.

Die Reform entlastet nach Regierungsangaben die große Mehrheit der Steuerzahler und Familien.

Gleichzeitig enthält sie aber höhere Belastungen für bestimmte Spitzeneinkommen:

45-Prozent-Satz künftig ab 250.000 Euro zu versteuerndem Einkommen.

Neuer 47-Prozent-Satz ab 280.000 Euro.

Redaktionelle Form

Nicht:

„Merz erhöht die Steuern für alle.“

Das wäre falsch.

Sondern:

„Merz schloß Steuererhöhungen kategorisch aus. Seine Regierung plant nun gleichzeitig Entlastungen für die Mehrheit und höhere Steuersätze für sehr hohe Einkommen. Damit steht seine damalige absolute Formulierung auf dem Prüfstand.“

Genau so entsteht harte Kritik aus Fakten.